19.06.2004

Streit um Jugendpark


Heiße Diskussionen um einen Sportplatz für die Bürmooser Jugend. Ortschef Seeleithner will einen 2000 qm großen Freizeitpark errichten.

Bürmoos (SN-inca). Ein Abenteuerspielplatz, ein multifunktionelles Spielfeld für die Ballsportler und ein Skaterpark. Ortschef Martin Seeleithner (LBS) will für die Jugend einen 2000 Quadratmeter großen Freizeitpark am Bürmooser See errichten.

"Wir wollen damit die Lücke zwischen der Sportanlage bei der Schule und den Beachvolleyballplätzen schließen. Am See soll ein Freizeitzentrum entstehen", so Seeleithner. Dazu müsste die Gemeinde zu den bestehenden 15.000 weitere 13.000 qm Grund von der Firma Stiegl pachten.

"Wir brauchen diese Fläche", meint auch SPÖ-Vizebgm. Peter Eder. "Aber es muss ein Gesamtkonzept für die Nutzung her, sonst wird das ein Flickwerk." Statt einer "viel zu teuren", neuen Freizeitanlage wollen Eder und die Liste WIR den Hartplatz bei der Schule zu einem Fun Court umfunktionieren. "70.000 Euro sind dafür budgetiert. Wir dürfen die Jugendlichen nicht länger vertrösten." Ein Abenteuerspielplatz, so Eder, sei ohnehin geplant. In den nächsten Jahren sollte man darüber hinaus den Fußballplatz aus dem Siedlungsgebiet an den See verlegen.

ÖVP-Obmann Josef Höller signalisierte Freitag in beide Richtungen Gesprächsbereitschaft.

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