04.07.2008

Verzicht auf Lagerplatz


Bürmoos (SN-ham). Die Firma Frenkenberger hat sich aus dem Grundstückskauf in Bürmoos zurückgezogen.
Wie berichtet, hatten Anrainer, benachbarte Betriebe sowie SPÖ, ÖVP und die Liste WIR gegen das geplante Lager von alten Stahlrohren protestiert.

Am Donnerstagnachmittag hieß es bei der Firma Frenkenberger, dass sich das Unternehmen dazu entschlossen habe, wegen der hohen Auflagen und den damit verbundenen Kosten, das Grundstück nicht zu kaufen.
Derzeit sondiere man die Angebote und suche nach neuen Lagerplätzen. Für die Firma sei dies mit extremen Mehrkosten verbunden.

Anrainer und angrenzende Firmen sind zufrieden mit dem Ausgang. "Wir haben uns mit Händen und Füßen gewehrt. Ich bin froh, dass das Lager nicht herkommt", sagte Klaus Spitzenberger vom gleichnamigen Autohaus in Bürmoos. Zufrieden zeigte sich auch Vizebgm. Peter Eder (SPÖ). Die Lebensqualität der Anrainer sei gesichert.

Zuvor hatten SPÖ, ÖVP und die Liste WIR per Beschluss der Gemeindevertretung versucht, den Bau des Lagers zu verhindern, indem die Gemeinde das Grundstück selbst erwerben wollte.
Für den Kauf gebe es jetzt aber keinen Grund mehr, sagt Bürgermeister Martin Seeleithner (LBS). Zwar kann sich Vizebgm. Eder vorstellen, auf dem Grund einen Bauhof für Bürmoos zu errichten.
Seeleithner hält dies aber nicht für notwendig. Bürmoos habe bereits eine solche Anlage samt Lager. Der Kauf des 12.100 m2 großen Grundstücks von der Immobilienfirma Beta kostet die Gemeinde 510.000 Euro. Über den Kauf müsse diskutiert werden, sagt Seeleithner.

SN