Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit stellten wir im Sommer 2008 den Antrag auf Evaluierung der verkehrsberuhigten Straßen („30er-Zonen“) und Prüfung weiterführender Maßnahmen unter Einbeziehung eines verkehrstechnischen Sachverständigen.
Aufgrund der Tatsache, dass die Sachverständigen viel beschäftigte Leute sind und die Führung der Amtsleitung wechselte, erfolgt die Umsetzung unseres Antrag nicht so schnell wie geplant.
Im Hintergrund ist nun zu unserem Antrag aber bereits einiges gelaufen, die Basisarbeit wurde abgeschlossen!
Es wurden alle Verkehrszeichen im gesamten Gemeindegebiet fotografiert und in eine Verkehrsdatenbank eingearbeitet. Die Verkehrszeichen wurden auf Grundlage der STVO gemeinsam
mit einem Verkehrsexperten überprüft.
Der Schilderwald wurde so durchforstet und überflüssige Verkehrszeichen entfernt. Weiters können durch die Rückmeldungen der Bevölkerung und den bereits bekannten Problemstellen nun Lösungsvorschläge vorbereitet werden.
Als Sofortmaßnahme wurden die 30er-Markierungen erneuert und Leitlinien aufgetragen.
Zur Beratung der uns vorgeschlagenen Maßnahmen„Rechts vor Links“, Bodenmarkierungen
oder bauliche und etwaige weitere Maßnahmen

zur Verkehrssicherheit konnte ein renommierter Sachverständiger, Herr Ing. Lindtner, gewonnen werden. Mit dem Ergebnis dieser Beratung wurden dann alle Fraktionen zur Entsendung einer Person zur 1. Arbeitsgruppensitzung am 9. Dezember eingeladen.
Dieser Einladung folgten jedoch nur die Vertreter der SPÖ und der LBS.
Umso erfreulicher ist das Ergebnis:
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit konnten wir uns auf folgendes einigen:

Die Vorrangregel „Rechts vor Links“ in allen Siedlungsstraßen lautet der Vorschlag.
– Notwendige Hinweise sind dafür notwendig
– Markierung durch „Haifischzähne“ über die halbe Straßenbreite;
Andere Maßnahmen erfordert aber die Lösung des Verkehrsproblems in der Rodinger Straße.
Die Rodinger Straße muss eine Vorrangstraße bleiben, da sie zwei Gemeinden verbindet – „Rechts vor Links“ ist somit nicht möglich. Eine Geschwindigkeitsreduktion muss daher anders erreicht werden.
Anzudenken sind mobile Bodenschwellen, welche über die Mitte des Straßenteils – links und rechts freibleibend für einspurige Fahrzeuge– angeschraubt werden;
Maßnahmen im Kreuzungsbereich Rodinger
Straße/Birkenstraße und Weiterführung des Gehsteiges ab Birkenstraße ortsauswärts
und Absenkung des Gehsteiges im Bereich der Erlengasse
Weiters steht im Sommer die Realisierung des Radweges zwischen See und Gasthaus Fersterer am Plan:



Wie geht`s weiter?

Als nächstes sind nun die Ergebnisse der Arbeitsgruppensitzung mit den Anrainern zu besprechen, besonders die baulichen Maßnahmen. Wir sind davon überzeugt, mit unserem Antrag und unserem Engagement einen weiteren Schritt zur Erhöhung der Lebensqualität in Bürmoos beitragen zu können!

Verkehrssicherheit ist das Anliegen der LBS – wir werden uns für die Umsetzung unseres Antrages zur Sicherheit der Bevölkerung einsetzen!