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[Wasserversorgung:
aktueller Stand]
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01.02.2006
>>Entscheidung
der Wasserfrage zeichnet sich ab/ Einladung zur 16. GV_Sitzung
am 07.02.2006
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07.02.2006
>>SN
Bericht: Ende des Wasserpokers?
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09.02.2006
>>Wasserfrage wurde politisch entschieden
Mehr
als 70 Bürmooserinnen und Bürmooser sind der [Einladung]
der LBS
gefolgt und verfolgten den Tagesordnungspunkt.
Die Wasserfrage wurde in der Gemeindevertretungs-sitzung
am 07.02.2006 entschieden. Die Einheitspartei WIRSPÖVP
stimmte dabei rein politisch ab - alle Sachargumente, Empfehlungen
und Studien wurden außer Acht gelassen!
Als Grundlage für deren Entscheidung wurde
gegen die Berechnungen und Ergebnisse eines [ISO-zertifizierten]
Ziviltechnikerbüros
(Bennat+Wagner ZT-OEG, Innsbruck, www.bennat.com,
17 Mitarbeiter) die Berechnung eines Gemeinderates herangezogen.
Der Gemeinderat der SPÖ ist beruflich bei einer Chemiefirma
tätig und kann als Kompetenz für Berechnungen
keinerlei Referenzen vorweisen. Auch eine ISO-Zertifizierung*
ist uns nicht bekannt.
Er kam jedoch auf ein anderes Ergebnis als das unabhängige
Ziviltechnikerbüro von DI Bennat. Und das gleich um
€ 700.000.- - natürlich zu Lasten der von der
SPÖ immer schon ausgeschlossenen Variante des Anschlusses
an die Quelle Kreuzerleiten mit und durch den Wasserverband
Salzburger Becken...
Diese
aufgestellte Berechnung des SPÖ Mandatares genügte
der WIRSPÖVP als Grund, um sich gegen die eindeutigen
Studienergebnisse zu entscheiden. Wo
bleibt hier die Verantwortung der Einheitsfraktion WIRSPÖVP
den Gemeindebürgern gegenüber?
Wenn die Studie von DI Bennat wirklich so schlecht und unbrauchbar
war - wieso hat dann die WIRSPÖVP nicht die Einbehaltung
des Honorares von DI Bennat gefordert!?
Auch
das "Ausverkaufsgespenst" (die Salzburg
AG ist am Wasserverband Salzburger Becken beteiligt)
wurde wieder als Grund gegen die schnelle Realisierungsmöglichkeit
des Anschlusses an Oberndorf durch den Wasserverband
Salzburger Becken hergenommen. |
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Hier ist festzuhalten: Der Wasserverband
Salzburger Becken
ist als Verband eine Körperschaft öffentlichen
Rechts nach dem Wasserrechtsgesetz und als solcher als Versorgungsverbund
für die Gemeinde zu sehen.
Die Salzburg
AG könnte auf Grund einer erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit
ohne Zustimmung der Gemeinden und einer zusätzlichen
Genehmigung der Wasserrechtsbehörde ihre Anteile
am Verband nicht verkaufen - auch das war der WIRSPÖVP
bereits vor der Gemeindevertretungssitzung bekannt!
Außerdem
sitzen Politiker der ÖVP und der SPÖ auf den Aufsichtsratsposten
der Salzburg AG. Haben die SPÖVP Gemeindevertreter
kein Vertrauen zu ihren eigenen Vertretern???
Die
Mandatare der LBS
haben ihre Verantwortung wahr genommen und auf das Ergebnis
der 2 Studien gebaut! Wir haben uns für die wirtschaftlichste,
langfristigste, sicherste - und vor allem auch schnellstmögliche
Lösung des Wasserproblemes - durch eine Anbindung
an Oberndorf mit dem Wasserverband Salzburger Becken eingesetzt.
Die grundlegende Studie des Amtes der Salzburger Landesregierung
sprach sich für eine Versorgung aus Oberndorf aus.
Die darauf aufbauende Studie des Ziviltechnikers DI Bennat
entschied klar zwischen Oberndorf "direkt" und
"Oberndorf/Wasserverband
Salzburger Becken" für die Variante Oberndorf/Wasserverband.
Das
eindeutige Ergebnis beider Studien: Die
sicherste und wirtschaftlichste Lösung ist eine
Anbindung an Oberndorf
mit dem
Wasserverband Salzburger Becken. |
Die wesentlichen Aussagen dieser Studien können Sie
[>>hier<<] nachlesen.
In
beide Studien kann am Amt der Gemeinde Bürmoos
Einsicht genommen werden - machen
Sie davon Gebrauch
und überzeugen Sie sich selbst über
die eindeutigen Ergebnisse dieser Studien! |
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Die
Studien wurden von den übrigen Fraktionen ignoriert!
Fantasiezahlen wurden aus dem Hut gezaubert und über
(!!!) die beiden Studienergebnisse der Experten gestellt.
Es wurde also rein politisch entschieden.
An der Fähigkeit des Studienverfassers für die
Gemeinde Bürmoos, Herrn Ziviltechniker DI Bennat, wurde
von der Einheitsfraktion stark gezweifelt. Über seine
Kompetenzen können Sie sich
[>>hier<<] überzeugen.
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Aus
unserer Sicht ist durch die Entscheidung der WIRSPÖVP
die Sicherung der Wasserversorgung in weite Ferne
gerückt. Der Wasserverband hätte durch seine
erfahrenen Mitarbeiter bereits einen Tag nach der
Gemeindevertretungssitzung mit der Umsetzung der Realisierung
der Wasserversorgung beginnen können.
Nun
müssen jedoch zeitaufwendige Ausschrei- |
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bungen
sowie
die zeitlich und finanziell
nicht zu
unter- unterschätzenden
Grundablöseverhandlungen für den Bau der
Leitung durch das Amt gestartet werden.
Die Gründung eines regionalen
Wasserverbandes
wird so schnell - wenn überhaupt - nicht gelingen.
Von einer Sicherung
über Generationen hinaus
kann mit der Anbindung an nur eine zusätzliche
Quelle sowieso keine Rede sein.
ÖVP LR Eisl versprach den Flächenwidmungsstopp
mit dem Ergebnis der Gemeindevertretungssitzung aufzuheben.
Solange wir das nicht schriftlich bestätigt haben
gibt es weiterhin einen Baustopp für unsere Gemeindebürger.
Bis dahin gibt es keine Möglichkeit, dass sich
die betroffenen, ansässigen Gemeindebürger
ein eigenes Heim in Ihrer Heimatgemeinde schaffen!
Unerklärlich ist für uns weiters, dass die
Wirtschaftspartei ÖVP mit der WIRSPÖ gestimmt
hat. Es können sich nämlich auch keine
neuen Gewerbebetriebe
in Bürmoos an den vorhandenen Gewerbegebieten
nieder lassen! |
[LBS-Team/Michael
Seeleithner]
*Was
bedeutet "ISO-zertifiziert"?
Die ISO-Zertifizierung eines Unternehmens bedeutet Kompetenzen
und Vertrauen in die Qualitätsfähigkeit eines
Unternehmens aufzuzeigen. Kunden können sich darauf
verlassen, dass der jeweilige Lieferant die Qualitätsforderungen
an die Dienstleistungen und Produkte tatsächlich erfüllen
kann.
[nach
oben]
-----------------------------------------------------------------------------20.02.2006
>>Trinkwasser - überregionale
Sicherung der Trinkwasserversorgung für Landesrat Sepp
Eisl (ÖVP) nicht bedeutsam?
[Bericht
in der Krone] vom 23.02.2006
[nach oben]
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07.06.2006
>>Bewegung in der Bürmooser
Wasserfrage
Einstimmiger Beschluss gefasst
- Die Weichen für 9 Baulandwidmungen sind gestellt!
Bekanntlich ist ja die Gemeinde
Bürmoos mit der Widmung von Bauland aufgrund des fehlenden
Nachweises der zukünftigen Wasserversorgung gestoppt.
Dies deswegen, weil der Brunnen Duswald im Gewerbegebiet
liegt und daraus kein Wasser von der Gemeinde mehr bezogen
werden darf.
Das Amt der Salzburger Landesregierung
Abt. 7/Raumordnung hat auf die Anfrage der Gemeinde für
9 anstehenden Baulandsumwidmungen für Bürmooser
Gemeindebürger die Option festgelegt, dass unter Einbeziehung
eines Vertrages mit der Wassergenossenschaft St. Georgen
über eine Wasserlieferung von zusätzlich 6Liter/Sekunde
mit einer Laufzeit bis 2010 die Flächenwidmung für
diese 9 Flächen aufgehoben wird.
Ein Liefervertrag von der Wassergenossenschaft St. Georgen
wurde für die Gemeindevertretungssitzung am 29.06.
vorgelegt.
Die Fraktionen der SPÖ
und der WIR wollten diesen Vertrag so zur Abstimmung bringen.
Sie sahen diesen als gegeben an. Auch auf die Gefahr hin,
als Verhindererfraktion hingestellt zu werden, war für
die Mandatare der LBS der Vertrag jedoch aus folgenden Gründen
so noch nicht annehmbar:
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Es waren Vertragsinhalte
enthalten, welche bereits für einen Folgevertrag
nach 2010 gültig gewesen wären (z.B. die
Mindestabnahme der Wasserliefermengen nach 2010).
Dieser Punkt war für die LBS nicht annehmbar,
weil der Gemeinde Bürmoos ja, wie oben erwähnt,
seitens des Landes ein Vertrag bis 2010 vorgeschrieben
wurde und eine Einschätzung der tatsächlich
benötigten Wasserliefermengen nach 2010 aus heutiger
Sicht schwer möglich ist vor allem deshalb, da
die Entwicklung der Gemeinden berücksichtigt
werden muss. Die Ressourcen in St. Georgen sind beschränkt.
Es könnte durchaus sein, das St. Georgen ab 2010
das Wasser zur Versorgung des eigenen Gemeindegebietes
benötigt. |
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Die Investitionskosten
der Gemeinschaftsanlage wären 50:50 aufgeteilt
worden. Ohne jedoch, dass Bürmoos ein Eigentum
daran erhält.
Weiters wurden bereits im letzten Jahr EUR 98.000.-
seitens der Gemeinde Bürmoos in die Quellanlagen
der Wassergenossenschaft St. Georgen investiert und
daher nicht damit zu rechnen, dass bis 2010 wieder
Investitionen fällig sind.
Sollten jedoch wiedererwarten doch Investitionen anfallen,
so ist die Gemeinde jedoch wie bisher gesprächsbereit.
Mit der Wassergenossenschaft St. Georgen herrscht
ja bestes Einvernehmen! |
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Die Mindestabnahmemenge
war mit zusätzlich 3Liter/Sekunde zu der bereits
bestehenden Wasserrechtsvereinbarung mit St. Georgen
im Vertrag festgelegt.
Dies hätte bedeutet, dass sich die Gemeinde Bürmoos
zu einer Mindestabnahmemenge von mindestens 6Liter/Sekunde
verpflichtet hätten und somit Mehrkosten für
die Gemeinde durch diese Bezugsverpflichtung entstanden
wären |
Auf diese Punkte wurde jedoch
seitens der anderen Fraktionen nicht eingegangen! Es wurde
behauptet, der Vertrag sei vom Vorstand der Wassergenossenschaft
St. Georgen bereits so abgesegnet worden und der Vertrag
somit unverhandelbar. Ein dbzgl. Beschluss lag dem Amt jedoch
nicht vor. Auch anwesende Mitglieder stellten diese Behauptung
in Abrede.
„Die Diskussion war nach 3 Stunden verfahren.
Wir haben uns auf eine Sitzungsunterbrechung mit Beratung
der Fraktionsobleute geeinigt. Wir konnten unsere Punkte
so nochmals im kleinen Kreis argumentieren“ so
Bürgermeister Seeleithner.
Dadurch konnte letztendlich ein gemeinsamer Konsens für
alle Fraktionen hergestellt werden und der Vertrag wurde
einstimmig beschlossen.
„Wenn nun die Wassergenossenschaft St. Georgen
diesem Vertrag auch zustimmt steht der Umwidmung der 9 Baulandflächen
für unsere Gemeindebürger nichts mehr im Wege“
zeigt sich Bürgermeister Seeleithner zufrieden.
Jetzt geht es nur mehr darum, dass Landesrat Eisl seine
Zusagen zur Flächenwidmung in der Gemeinde Bürmoos
einhält.
Bericht in den [Flachgauer
Nachrichten vom 06.07.2006]
[nach oben]
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10.03.2007
SN:
Blick ins Land - Bürmoos: Doch kein Wasser aus Oberndorf
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15.03.2007
FN:
Wasser für Bürmoos: Vertrag gescheitert, wieder
Verhandlungen mit Wasserverband Salzburger Becken
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11.05.2007
Endlich Daten&Fakten berücksichtigt
- Vertrag Wasserverband Salzburger Becken (WSB) besiegelt!!!
Nach über 3 Jahren politischer Diskussion wurde
am 10.05.2007 die Wasserversorgung gesichert. Der Wasserverband
Salzburger Becken (WSB) übernimmt den Leitungsbau und
die Versorgung. Bürmoos wird Mitglied beim Wasserverband
Salzburger Becken kurz WSB genannt. Ein voller Erfolg für
unsere Gemeinde - ein voller Erfolg für die LBS!
Preiserhöhung für die Bürgerinnen und Bürger
unserer Gemeinde gibt es keine. Nebenbei
sehr erfreulich: das eingespeiste Wasser ist "weicher",
also weniger kalkhaltig .
Seit 2004 vertritt die LBS den Standpunkt, dass eine Sicherung
der Wasserversorgung über Generationen hinaus nur durch
den Anschluss an den WSB erfolgen kann.
Mit oder ohne Oberndorf - ein Anschluss an Oberndorf mittels
WSB wäre sowieso nur als kurzfristige Lösung angedacht
gewesen.
Bürgermeister Seeleithner im April 2004 in einem Zeitungsinterview:
"Eine Kooperation mit dem Wasserverband Salzburger
Becken ist sicherer, weil es mehrere Wasserspender gibt."
Allein die Salzburg AG, auch Mitglied des WSB, hat 2 Grundwasserwerke,
9 Quellen und 10 Speicher...
Insgesamt wurden 3
Anträge zur Sicherung durch den WSB von der LBS gestellt
Alle wurden 11:10 abgelehnt. Zuletzt hat
die LBS in der Gemeindevertretungssitzung am 07.02.2006
versucht, die Parteien von der Richtigkeit und Wichtigkeit
des Beitritts zum WSB zu überzeugen. Folgenden Beschluss
hat die LBS zur Abstimmung gebracht:
| Die
LBS stellt den Antrag:
Die Gemeindevertretung Bürmoos beantragt
die Vollmitgliedschaft beim Wasserverband Salzburger
Becken, um das Projekt „sichere und wirtschaftliche
Wasserversorgung für die Gemeinde Bürmoos“
zu realisieren. |
| Ergebnis:
mehrheitlich abgelehnt
Anwesende: 21
dafür: 10 (LBS)
dagegen: 11 (SPÖ, ÖVP, WIR) |
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Leider
standen nie die Daten und Fakten im Vordergrund, sondern
reine Parteipolitik. Auch eine von der Gemeindevertretung
einstimmig in Auftrag gegebene Studie kam im Jänner
2006 zu diesem Ergebnis: ie sicherste und wirtschaftlichste
Lösung der Wasserfrage bietet |
nur
ein Anschluss an den WSB. Diese Studie wurde damals
noch von der SPÖ, WIR und ÖVP ignoriert.
Die SPÖ Bürmoos zog Berechnungen hervor,
wonach diese Variante die teuerste sei.
"Bürgermeister Seeleithner (LBS) mit
dem von ihm favorisierten Anschluss an den Wasserverband
Salzburger Becken abgeblitzt" titelten die
Flachgauer Nachrichten damals. |
Die SPÖ stellte
in der gleichen Sitzung am 07.02.2006 den Antrag, die Gemeinde
Bürmoos möge eine Leitung nach Oberndorf bauen
Vizebürgermeister Eder in einem Zeitungsinterview im
Februar 2006: "In zwei Jahren könnte die Leitung
nach Oberndorf stehen, die Umsetzung hängt aber vom
Bürgermeister ab".
Daraufhin beauftragte Bürgermeister Seeleithner den
Vizebürgermeister mit der Umsetzung. Wie sich nun herausstellt,
eine richtige Entscheidung. Denn so konnte der Vizebürgermeister
nicht mehr Oppositionspolitik betreiben, sondern musste
volle Verantwortung für seine Entscheidung
gegen den WSB mittragen.
Voller Zuversicht versuchte er, einen Vertrag mit Oberndorf
auszuhandeln. Der ausverhandelte Vertrag wurde jedoch nicht
einmal zur Abstimmung in die Gemeindevertretung eingebracht
und von Vize Eder als gescheitert erklärt.
Baustopp verhängt
Nachdem nun die Wasserversorgung immer noch nicht gesichert
war, verhängte das Land einen Baustopp über unser
Gemeindegebiet.
Zusätzliche vereinbarte Wasserlieferungen aus St. Georgen
konnten diesen Baustopp kurzfristig aufheben. Der Vizebürgermeister
handelte auch diesen Vertrag aus. Der Preis dafür:
die Gemeinde muss nun statt 7 Cent/m3 fast das dreifache,
nämlich 20 Cent/m3 bezahlen!
Wäre bereits 2004 dem Beitritt zum WSB zugestimmt worden,
hätte sich die Gemeinde diese Preiserhöhung sparen
können!
| Oberndorf
verhinderte Mitver-legung der Wasserleitung
Leider wurde durch dieses unverantwortliche politische
Geplänkel in unserer Gemeinde auch noch Geld
verschleudert. Der Reinhalteverband Siggerwiesen hat
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2006 eine Leitung
von Siggerwiesen nach Oberndorf gegraben.
Oberndorf hat aus "taktischen" Gründen
jedoch eine Mitverlegung der Wasserleitung verhindert!
Hätten die Bürmooser Gemeindevertreterinnen
und Gemeindevertreter der Opposition nicht über
3 Jahre die Daten und Fakten ignoriert und sich klar
zum WSB bekannt, dann wäre die Wasserleitung
von Anthering nach Oberndorf bereits gelegt! |
Warum kein
Wasser aus Lamprechtshausen?
Kurzfristig hat es so ausgesehen, dass eventuell
ein neuer Brunnen in Lamprechtshausen unsere Gemeinde mit
Wasser versorgen könnte. Um diesen Brunnen jedoch auch
nutzen zu können, muss ein Schongebiet verordnet werden.
Dies kann mehrere Jahre dauern.
Eine weitere Aufschiebung der Bürmooser Wasserfrage
durch Zuwarten auf die Verwirklichung des Wasserschongebietes,
würden wir als grob fahrlässig sehen. Es sind
durch die politischen Spielchen der SPÖ in unserer
Gemeinde leider schon 3 Jahre ohne einen Schritt zur langfristigen
Absicherung der Wasserversorgung verstrichen.
Der WSB streckte jedoch seine Fühler weiterhin nach
Bürmoos aus und senkte die Mindestabnahmemenge
Erfreulich, dass der WSB trotzdem weiterhin Interesse gezeigt
hat. Dies, obwohl die Oppositionsparteien SPÖ,
ÖVP und WIR sogar per Gemeindevertretungsbeschluss
vom 27. Jänner 2005 versuchten, weitere Verhandlungen
mit dem WSB zu untersagen!
Dem WSB ist sehr viel daran gelegen, seine Leitung in den
nördlichen Flachgau zu verlängern. Der neue Geschäftsführer
des WSB, Mag. Josef Pultar, setzte alle Hebel in Bewegung,
für Bürmoos eine gesicherte Wasserversorgung zu
bieten.
So legte er der Gemeinde ein optimiertes Angebot vor. Mit
den Bedingungen von 2004, jedoch mit gesenkter Konsensmenge!
Für die Sicherung der weiteren Liefermenge garantiert
die Salzburg AG, im Rahmen der Verbandslösung, eine
zusätzliche Wasserliefermenge von bis zu 12 l/sec zum
Preis des WSB von € 0,36 pro Kubikmeter.
Neben dem Vertrag mit dem WSB wurde aus Versorgungssicherheitsgründen
auch ein Vertrag mit der Salzburg AG geschlossen. Also mit
just jener Firma, wegen deren Beteiligung am WSB sich die
SPÖ Bürmoos immer gegen einen Anschluss an den
WSB ausgesprochen hat (Sichwort Wassermultigespenst).
Resümee: Nachdem nach über 1 ½ Jahren Verhandlungen
des Vizebürgermeisters mit der Stadtgemeinde Oberndorf
nun noch immer kein Vertrag unter Dach und Fach war, konnte
durch die Übertragung der Wasserfrage jetzt endlich
auch beim Vizebürgermeister Peter Eder die Verantwortung
für unsere Gemeinde geweckt werden. Parteipolitisches
Geplänkel wurde hintan gestellt.
Nach einigen Verhandlungen zwischen Mag. Pultar, Bürgermeister
Seeleithner und Vizebürgermeister Eder konnte wieder
mit dem WSB ein guter Vertrag für unsere Gemeinde ausgehandelt
werden.
Am 10.05.2007 wurde dieser in der Gemeindevertretung mit
15 (10 LBS und 5 SPÖ) : 4 Stimmen mehrheitlich beschlossen:
| Die
Gemeinde Bürmoos beantragt die Vollmitgliedschaft
beim Wasserverband Salzburger Becken, um das Projekt
„sichere und wirtschaftliche Wasserversorgung
für die Gemeinde Bürmoos“ zu realisieren |
Die
SPÖ stimmte dadurch, dass 2 Mandatare der Sitzung
fern blieben, sogar geschlossen für den von ihr
immer abgelehnten Anschluss an den WSB!!! |
Das von der SPÖ bei
einem Anschluss an den WSB über Jahre hindurch an die
Wand gemalte "Wassermultigespenst" konnte
durch die Übertragung der Aufgabe an den Vizebürgermeister
in seiner Fraktion endgültig verscheucht werden.
Die SPÖ tut sich nun mit
der Begründung ihrer letztendlichen Entscheidung
für den WSB aus verständlichen Gründen
schwer. Hatte sie diesen ja immer, trotz Kenntnisse
aller Daten und Fakten, strikt abgelehnt.
Gemeinderat Gmeilbauer hat die neue Wasserlösung
wieder einmal berechnet, und siehe da:
"Als mögliche Gesamteinsparung auf der
Preisbasis des Erstangebotes des Wasserverbandes
ergibt sich somit ein Betrag von ca. € 1.703.000,--"
Hier appellieren
wir an den Hausverstand der Bürger
Man könnte diese "Berechnung" wie
folgt vergleichen: Man entscheidet sich für
ein Auto um € 25.000.-, kauft jedoch dann eines
um € 20.000.-.
Laut Gmeilbauer hat man sich dann € 30.000.-
eingespart! Nämlich die € 25.000.- die
man nicht ausgegeben hat und die € 5.000.-,
um die das gekaufte Auto billiger ist. Wäre
schön, oder? Nur: Für das neue Auto gibt
man € 20.000.- aus.
Gut, dass sich die Bürgerinnen und Bürger
nicht so leicht blenden lassen ...
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Und noch zur "Hartnäckigkeit des Bürgermeisters"
Bürgermeister Seeleithner wurde ja immer wieder vorgeworfen,
so zum Beispiel in der SPÖ Bürmoos Aussendung
"die Rote", dass er mit aller Hartnäckigkeit
den WSB "durchdrücken" will.
Der WSB ist nicht aus persönlichen Gründen
immer schon die angestrebte Lösung der LBS gewesen,
sondern einfach, weil die Daten und Fakten immer schon
dafür sprachen.
Es ist erfreulich, dass nun auch die SPÖ zu dieser
Erkenntnis gekommen ist!
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Erfreulicher
ist jedoch, dass die Wasserfrage im Sinne unserer
Gemeindebürgerinnen und Bürger - nämlich
mit größtmöglicher (Versorgungs)Sicherheit,
langfristig und wirtschaftlich, gelöst wurde!
|
[nach
oben]
[Weiter]
zu Presseberichten und zum ZickZack-Kurs der SPÖ Bürmoos
in der Wasserfrage
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